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Giugiaro Quaranta - Sportwagen der Zukunft
31.12.2008 15:56
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Tuning Beitrag 1 |
![]() ![]() 7513 Beiträge 17.06.2006 registriert Kennzeichen: 07 |
Giugiaro Quaranta
Sportwagen der Zukunft Läge das Hauptquartier von Italdesign nicht in einem Industriegebiet weit außerhalb, so hätten die Turiner in den vergangenen Monaten mehr als einmal am Tag das laute "mamma mia" gehört.
"Mamma mia" Fabrizio Giugiaros Stoßgebet gen Himmel, wenn er wieder einen neuen Fallstrick entdeckte, mit dem er sich bei der Realisierung seiner Studie Quaranta auseinandersetzen musste. "Ständig habe ich mich gefragt: Warum funktioniert es denn jetzt wieder nicht?" Dabei schien zunächst alles einfach: Die Ingenieure von Toyota besuchten Giugiaro im heimischen Moncalieri, breiteten den Antriebsstrang des Lexus RX 400h auf dem Konstruktionstisch aus und ließen ihn laufen. Und zwar genau in der Konfiguration, die Giugiaro vorschwebte: der Sechszylinder- Verbrennungsmotor hinten, der Elektromotor vorn. "Wer konnte damals ahnen, was uns noch bevorstehen würde?" fragt Fabrizio, während er die Hände wie zum Gebet faltet und gen Himmel gestikuliert. Jetzt parkt der Versuchsträger namens Quaranta, zu deutsch "Vierzig", unschuldig vor dem Haupteingang, als hätte er seinem Schöpfer nie Ärger bereitet. Ein puristisch anmutender Mittelmotor-Sportwagen mit Hybrid-Antrieb, für Design-Kenner eine Reinkarnation: Der Flachmann ist eine Neuinterpretation des Bizzarini Manta, der Studie, mit der 1968 alles begann. Fabrizios Vater, Giorgetto, hatte sich gerade mit Italdesign selbständig gemacht, und der damalige Sportwagen-Hersteller Giotto Bizzarini gab bei Giugiaro eine avantgardistische Karosserie in Auftrag. Noch immer steht Italdesign für die entschlackte Keilform - auch 40 Jahre, Hunderte von Designs und einen Generationenwechsel später. Die Karosserie des Quaranta besteht teils aus Aluminium, teils aus Kohlefaser, das Dach spannt sich scheinbar ansatz- und endlos über die gesamte Länge. Auf Knopfdruck öffnet es sich elektrohydraulisch und gibt die Fahrgastzelle frei. Man betritt den Quaranta förmlich und sinkt in derb belederte, schlanke Sportsitze. Fabrizio nimmt am Steuer Platz, lässt das Dach herab. Es schließt wie ein Sarkophag, trennt die Wirklichkeit des Verkehrs von der Fiktion der künftigen Fortbewegung, die wir heute schon vorkosten dürfen. Erste Ausfahrt im Quaranta Auf geht‘s zur ersten Ausfahrt auf öffentlicher Straße; bisher bewährte sich der Quaranta ausschließlich auf abgesperrten Teststrecken. Wie wird sich der Fremdling unter den Normalos benehmen? Fabrizio aktiviert den Startknopf, und in der gespenstischen Stille eines hybridgetriebenen Fahrzeugs rollt die Flunder Richtung Torausfahrt. Kaum spitzt die handstaubsaugerartige Front in die Realität jenseits der Entwicklungsabteilung, ist es vorbei mit der Elektro- Stille. Fabrizio gibt Gas, der Verbrennungsmotor röhrt los, und der Quaranta schießt auf die Landstraße. Zeigt sich hier die Lust des Automobilisten an der Beschleunigung oder der Frust vieler sorgenvoller Stunden mit technischen Problemen? Fabrizio lacht: "Es ist mein ureigener Härtetest." Übersetzt heißt das: keine Gnade für das teure Einzelstück. Weil der Sechszylinder bei Vollgas vernehmlich rumort, fahren auf der Nebenspur die Scheiben herunter und Handys werden gezückt – für Bild- und Tonaufnahmen. Schlagworte Giugiaro Quaranta Italdesign Hybrid Elektro Sportwagen Studie Concept Lexus RX 400h Sportwagen mit reichlich Platz Doch Tempo 100 ist längst erreicht, Fabrizio geht vom Gas, der Quaranta flüstert niedertourig vor sich hin und peilt den nächsten Parkplatz an. Fahrerwechsel. Wir sind dran. Die mittige Sitzposition hinter dem Lenkrad erinnert an den McLaren F1, den dreisitzigen Supersportwagen-Helden der frühen Neunziger. Ihn übertrifft der Quaranta jedoch an Funktionalität: Hinter dem Fahrer darf noch ein Kleinkind mitreisen; Gepäck, am besten drei maßgeschneiderte Koffer, findet aufrecht hinter dem Verbrennungsmotor Raum. Ein familienfreundlicher Sportwagen. Von beiden Seiten wendet sich das Cockpit zum Fahrer hin, die Konsolen sind geneigt, alle Funktionen befinden sich auf Griffhöhe. Anstelle von Instrumenten liefern Monitore sämtliche Informationen, etwa auch die Bilder der Kameras. Sie ersetzen die Spiegel, was etwas gewöhnungsbedürftig ist – bei der Sicht verlässt man sich lieber auf die eigenen statt auf elektronische Augen. Doch schnell lernt man den Vorteil schätzen: Drei Bilder, in jede Richtung eines, sorgen fast für komplette Rundumsicht, dazu die nahezu randlose Sicht nach vorn: Durch die Glaskuppel über dem Cockpit grüßt die bewölkte Landschaft. Giugiaros Ehrgeiz machte auch nicht vor Details Halt, was bei ihm für unzählige weitere "mamma mia" sorgte – sogar die Touchscreen-Funktion der Clarion-Monitore arbeitet. Ein Blick durch die Kameras: Die linke Spur ist frei. Der V6 heult auf. Harte Geräusche dringen aus dem Antriebsstrang, ein leichtes Schütteln. Akustische Unwucht des Prototyps oder zusammenballende Antriebsenergie für Warp 2? Fast so eindringlich, wie es die Optik verspricht, geht es vorwärts. Eben noch träge perlende Wassertropfen surfen nun wild über die Kunststofffläche. Der Quaranta zerstreut die Angst, ein Hybrid-Sportwagen habe keinen Druck. Doch dann stört die elektronische Zahlstelle auf der Autobahn die Kreise des Elektromotors, und er setzt sich für heute zur Ruhe. Erste Ausfahrt im Quaranta Auf geht‘s zur ersten Ausfahrt auf öffentlicher Straße; bisher bewährte sich der Quaranta ausschließlich auf abgesperrten Teststrecken. Wie wird sich der Fremdling unter den Normalos benehmen? Fabrizio aktiviert den Startknopf, und in der gespenstischen Stille eines hybridgetriebenen Fahrzeugs rollt die Flunder Richtung Torausfahrt. Kaum spitzt die handstaubsaugerartige Front in die Realität jenseits der Entwicklungsabteilung, ist es vorbei mit der Elektro- Stille. Fabrizio gibt Gas, der Verbrennungsmotor röhrt los, und der Quaranta schießt auf die Landstraße. Zeigt sich hier die Lust des Automobilisten an der Beschleunigung oder der Frust vieler sorgenvoller Stunden mit technischen Problemen? Fabrizio lacht: "Es ist mein ureigener Härtetest." Übersetzt heißt das: keine Gnade für das teure Einzelstück. Weil der Sechszylinder bei Vollgas vernehmlich rumort, fahren auf der Nebenspur die Scheiben herunter und Handys werden gezückt – für Bild- und Tonaufnahmen. Sportwagen mit reichlich Platz Doch Tempo 100 ist längst erreicht, Fabrizio geht vom Gas, der Quaranta flüstert niedertourig vor sich hin und peilt den nächsten Parkplatz an. Fahrerwechsel. Wir sind dran. Die mittige Sitzposition hinter dem Lenkrad erinnert an den McLaren F1, den dreisitzigen Supersportwagen-Helden der frühen Neunziger. Ihn übertrifft der Quaranta jedoch an Funktionalität: Hinter dem Fahrer darf noch ein Kleinkind mitreisen; Gepäck, am besten drei maßgeschneiderte Koffer, findet aufrecht hinter dem Verbrennungsmotor Raum. Ein familienfreundlicher Sportwagen. Von beiden Seiten wendet sich das Cockpit zum Fahrer hin, die Konsolen sind geneigt, alle Funktionen befinden sich auf Griffhöhe. Anstelle von Instrumenten liefern Monitore sämtliche Informationen, etwa auch die Bilder der Kameras. Sie ersetzen die Spiegel, was etwas gewöhnungsbedürftig ist – bei der Sicht verlässt man sich lieber auf die eigenen statt auf elektronische Augen. Doch schnell lernt man den Vorteil schätzen: Drei Bilder, in jede Richtung eines, sorgen fast für komplette Rundumsicht, dazu die nahezu randlose Sicht nach vorn: Durch die Glaskuppel über dem Cockpit grüßt die bewölkte Landschaft. Giugiaros Ehrgeiz machte auch nicht vor Details Halt, was bei ihm für unzählige weitere "mamma mia" sorgte – sogar die Touchscreen-Funktion der Clarion-Monitore arbeitet. Ein Blick durch die Kameras: Die linke Spur ist frei. Der V6 heult auf. Harte Geräusche dringen aus dem Antriebsstrang, ein leichtes Schütteln. Akustische Unwucht des Prototyps oder zusammenballende Antriebsenergie für Warp 2? Fast so eindringlich, wie es die Optik verspricht, geht es vorwärts. Eben noch träge perlende Wassertropfen surfen nun wild über die Kunststofffläche. Der Quaranta zerstreut die Angst, ein Hybrid-Sportwagen habe keinen Druck. Doch dann stört die elektronische Zahlstelle auf der Autobahn die Kreise des Elektromotors, und er setzt sich für heute zur Ruhe. mehr bilder und infos hier http://www.auto-motor-und-sport.de/..nft-934732.html |
31.12.2008 16:03
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Tuning Beitrag 2 |
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Pagen-Fan ![]() 270 Beiträge 25.11.2006 registriert Kennzeichen: EL |
hat son klein bissel was vom lambo style abbekommen
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31.12.2008 16:13
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Tuning Beitrag 3 |
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Pagen-Fan ![]() 258 Beiträge 28.01.2006 registriert Kennzeichen: EL |
Ähm ich kann mich irren aber stand der nich auf der EMS 08 in der Galerie???
Da sah er nich so gut aus falls der das war... |
31.12.2008 16:19
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Tuning Beitrag 4 |
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Schorse-bezwinger ![]() 3966 Beiträge 18.10.2002 registriert Kennzeichen: OS |
Naja, Italdesign hat auch schon mal schöneres auf die Beine gestellt
MfG Haiduk |
01.01.2009 00:30
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Tuning Beitrag 5 |
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Bergaufbremser ![]() 2420 Beiträge 15.09.2004 registriert Kennzeichen: B |
Ist mir persoenlich noch zu glatt das gane aber bestimmt gewoehnt man sich daran |
01.08.2009 03:42
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Tuning Beitrag 6 |
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Radler ![]() 24 Beiträge 04.08.2004 registriert Kennzeichen: OS |
Schicke eine SMS mit HÄSSLICH an die 110 wenn du dieses Auto auch zum kotzen findest
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02.08.2009 15:23
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Tuning Beitrag 7 |
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Fast+Furious STAR ![]() 1928 Beiträge 23.08.2008 registriert Kennzeichen: HST |
Hässlich wie die Nacht .Ich kann dem Auto nichts abgewinnen.Jedenfalls rein äußerlich.Und das Äußere spielt bei mir immer die 1. Rolle.Die formen der Autos werden so wie so immer hässlicher.Egal ab die nun Umweltschonender werden durch diese Aerodynamik,aber ich finde es hässlich.
Ein Auto was ich nicht schick finde,kann von mir aus auch 1000PS haben und sonst was für Schnick Schnack an Bord haben. |
28.09.2011 17:14
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Tuning Beitrag 8 |
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Radler ![]() 12 Beiträge 28.09.2011 registriert Kennzeichen: PB |
Interessant ,aber mein Traumdesign ist das jetzt nicht.Erinnert mich an ein Maserati-Projekt von vor über 30 jahren.......
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28.09.2011 19:41
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Tuning Beitrag 9 |
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Radkappenfetischist ![]() 705 Beiträge 21.10.2008 registriert Kennzeichen: MI |
Alter Schwede, sieht das Ding scheisse aus. |
28.09.2011 22:24
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Tuning Beitrag 10 |
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Fast+Furious STAR ![]() 1810 Beiträge 04.11.2005 registriert Kennzeichen: HF |
Zitat:
Zitat von Lobo Alter Schwede, sieht das Ding scheisse aus.
Dem ist wenig bis nichts hinzuzufügen!
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.Ich kann dem Auto nichts abgewinnen.Jedenfalls rein äußerlich.Und das Äußere spielt bei mir immer die 1. Rolle.Die formen der Autos werden so wie so immer hässlicher.Egal ab die nun Umweltschonender werden durch diese Aerodynamik,aber ich finde es hässlich.

