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Formel 1 Regeln 2009 - Seite 1

28.02.2009 15:21 Tuning Beitrag 1
rs-turbo-s1
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FORMEL 1
Neue Aerodynamik Regeln für 2009

Der FIA-Weltrat tagt am Mittwoch (24.10.) auch zum Thema Aerodynamik-Regeln für 2009. Auf dem Tisch liegt ein Vorschlag, den die so genannte "Überhol-Kommission" in einem halben Jahr Arbeit ausgebrütet hat.



Der frühere Ferrari-Chefdesigner Rory Byrne, Renault-Chefingenieur Pat Symonds und McLaren-Technikchef Paddy Lowe führten die Projektgruppe an, die im Fondmetal-Windkanal und am McLaren-Simulator herausfinden sollte, welche Aerodynamik-Konfiguration das Hinterherfahren und damit das Überholen erleichtert. Der Vorschlag wurde vor dem GP Brasilien von dem Technikchefs der elf Rennställe abgesegnet.
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Neues Design für attraktivere Rennen

Das neue Reglement, das die Formel 1-Autos optisch verändern wird, soll endlich wieder für spannendere Rennen sorgen. Aus FIA-Kreisen hört man, dass der Weltrat den Vorschlag aller Voraussicht nach absegnen wird.

Und darum geht es: Der Frontflügel wächst von 140 auf 180 Zentimeter Breite. 40 Zentimeter um die Mittelachse wird die Form vorgeschrieben, was bedeutet, dass diese Sektion ein Standardteil für alle Autos sein wird. Man will damit verhindern, dass die Ingenieure in der Mitte Mulden und geschwungene Formen verwenden, die wieder kritisch gegenüber einer gestörten Anströmung sein könnten. Der Abstand Frontflügels zur Straße schrumpft von 15 auf 7,5 Zentimeter. Die Flaps dürfen vom Cockpit aus zwei Mal pro Runde um maximal sechs Grad verstellt werden. Auch das soll den Frontflügel unempfindlicher gegenüber den Verwirbelungen machen, die das vorausfahrende Auto aussendet.

Rückkehr zu Slicks

Der Heckflügel ist ab 2009 nur noch 75 statt 100 Zentimeter breit und 95 statt 80 Zentimeter hoch. Dafür darf der Diffusor auf eine Höhe von 175 statt bisher 125 Millimeter ansteigen, beginnend ab der Mittellinie der Hinterachse. Bei den aktuellen Autos ist der Anstieg nicht nur flacher, er beginnt auch früher, schon an der Vorderkante der Hinterräder. Leitbleche, Winglets, Flipups (Kotflügel vor den Hinterrädern) und Kamine sind in Zukunft verboten, was den Gesamtabtrieb auf die Hälfte der 2006er Werte reduzieren wird. Dafür soll es über das Comeback von profillosen Slicks wieder mehr mechanischen Grip geben.

Windkanaltests mit zwei hintereinander gestaffelten Autos auf dem rollenden Boden haben ergeben, dass mit dem neuen Reglement das hinterherfahrende Auto bei einem Abstand bis zu einer halben Wagenlänge nur noch 25 statt wie bisher 46 Prozent Abtrieb verliert, und die Balance sich nur noch um ein statt vier Prozent nach hinten verlagert. McLaren hat die Daten in ihren Fahrsimulator programmiert. Pedro de la Rosa und Gary Paffett haben sie drei Tage lang ausprobiert und waren vom Ergebnis begeistert. Zumindest in der virtuellen Welt war es deutlich einfacher einem vorausfahrenden Auto dicht auf zu folgen.


--------------------------

laßt uns mal die
formel 1 regeln für 2009 zusammen tragen .

wer weiß noch welche von euch ??
bitte hier mit einstellen :hut:
28.02.2009 15:31 Tuning Beitrag 2
Hefti


Ameisenkiller


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Na dieses komische Spritsparsystem oder was das sein soll :frage: :frage:
28.02.2009 15:34 Tuning Beitrag 3
rs-turbo-s1
Tuning Scout Gold 2008
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Zitat:
Zitat von Hefti
Na dieses komische Spritsparsystem oder was das sein soll :frage: :frage:

was meinst du schreib mal genauer !! oder google mal was du meinst .
28.02.2009 16:10 Tuning Beitrag 4
Hefti


Ameisenkiller


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Also.

Die Saftey Car Regel wurde abgeschafft. Die Boxengasse bleibt jetzt immer offen.

Das System was ich meine schimpft sich KERS, allerdings bin ich aus Google nicht ganz schlau geworden.

Ist das nun ne neue Regel oder nicht? :D
28.02.2009 17:23 Tuning Beitrag 5
der_boese_golf


Erfinder des Rades


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das KERS ist vorgeschrieben und ist ne art "overboost", den der fahrer bei bedarf zum übeholen zuschalten kann...

das ist zwar nen energierückgewinnungssystem, hat aber nix mit spritsparen a la toyota prius zu tun. die energie wird entweder in ner batterie oder nem schwungrad gespeichert und steht dann halt als "extra-schub" kurzzeitig zur verfügung!
das hab ich aber auch erst vor kurzem rausgefunden... richtig viele infos gibt es dazu wirklich nicht!
28.02.2009 23:23 Tuning Beitrag 6
0spr3y

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Zitat:
Zitat von der_boese_golf
das KERS ist vorgeschrieben und ist ne art "overboost", den der fahrer bei bedarf zum übeholen zuschalten kann...

Vorgeschrieben ist es nicht ;)
Toyota z.B. wird keines verwenden.
Noch ist es freiwillig, und ganz unproblematisch ist das System nicht, denn es arbeitet mit hohen Spannunge, daher haben die Mechaniker jetzt Gummihandschuhe an und die Fahrer springen aus dem Auto, um eine Erdung zu vermeiden. Zudem ist die Hitze ein Problem und die Tatsache, dass man den Boost benutzen muss, da sonst die Batterie Schaden erleidet. Wobei z.B. Williams keine Batterie zur Speicherung der Energie verwendet, sondern ein Schwungrad, auch McLaren Mercedes hat angeblich eine Lösung ohne Batterie. Ferrari hat angeblich das mit Abstand schwerste KERS (>50kg), das leichteste soll etwa 25-30kg wiegen.
Das Auto wird also durch KERS auf jeden Fall schwerer, was bedeutet, dass man weniger Zusatzgewichte (die Autos sind ja ohne leichter als erlaubt) verwenden darf. D.h. die Mit-KERS-Autos sind wahrscheinlich nicht schwerer, aber man kann das Gewicht nicht nach belieben im Auto verteilen, um eine perfekte Balance zu erhalten.
Über KERS wird, wie man an den vielen "angeblich" merkt, viel spekuliert. ;)
Zudem muss ein Team, welches KERS fährt, dieses nicht in jedem Rennen benutzen, es steht Ihnen frei. Entweder das Rennen mit oder ohne KERS.
KERS stellt dann 82PS für 6,7 sec pro Runde zur Verfügung. Diese 6,7sec kann sich der Fahrer über die Runde individuell einteilen.

Zuletzt geändert 28.02.2009 23:27 von 0spr3y. Insgesamt 2 mal.
01.03.2009 00:59 Tuning Beitrag 7
HAIDUK


Schorse-bezwinger


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Zitat:
Zitat von 0spr3y
Zitat:
Zitat von der_boese_golf
das KERS ist vorgeschrieben und ist ne art "overboost", den der fahrer bei bedarf zum übeholen zuschalten kann...

Vorgeschrieben ist es nicht ;)
Toyota z.B. wird keines verwenden.
Noch ist es freiwillig, und ganz unproblematisch ist das System nicht, denn es arbeitet mit hohen Spannunge, daher haben die Mechaniker jetzt Gummihandschuhe an und die Fahrer springen aus dem Auto, um eine Erdung zu vermeiden. Zudem ist die Hitze ein Problem und die Tatsache, dass man den Boost benutzen muss, da sonst die Batterie Schaden erleidet. Wobei z.B. Williams keine Batterie zur Speicherung der Energie verwendet, sondern ein Schwungrad, auch McLaren Mercedes hat angeblich eine Lösung ohne Batterie. Ferrari hat angeblich das mit Abstand schwerste KERS (>50kg), das leichteste soll etwa 25-30kg wiegen.
Das Auto wird also durch KERS auf jeden Fall schwerer, was bedeutet, dass man weniger Zusatzgewichte (die Autos sind ja ohne leichter als erlaubt) verwenden darf. D.h. die Mit-KERS-Autos sind wahrscheinlich nicht schwerer, aber man kann das Gewicht nicht nach belieben im Auto verteilen, um eine perfekte Balance zu erhalten.
Über KERS wird, wie man an den vielen "angeblich" merkt, viel spekuliert. ;)
Zudem muss ein Team, welches KERS fährt, dieses nicht in jedem Rennen benutzen, es steht Ihnen frei. Entweder das Rennen mit oder ohne KERS.
KERS stellt dann 82PS für 6,7 sec pro Runde zur Verfügung. Diese 6,7sec kann sich der Fahrer über die Runde individuell einteilen.

Schon fast perfekt erklärt ;)

Eine Anmerkung habe ich noch. Es gibt zwei verschiedene Einbauort für das KERS die beide ihre Vor und Nachteile haben.

Bei beiden Einbauvarianten Sitz der Teil, der die Leistung in den Antriebsstrang einbringt zwischen Motor und Getriebe.

Bei Variante Eins verlagert sich das Gewicht etwas mehr in Richtung Heck. Die Batterien sitzen dabei möglichst tief im Seitenkasten um einen möglichst tiefen Schwerpunkt zu erreichen. Nachteil ist, dass das Gewicht das Heck im Grenzbereich unruhig bzw. schwerer zu beherrschen wird.

Dann gibt es noch die zweite Variante, bei der die Batterien / der Energiespeicher auf dem Motor sitzt. Dies hat aber den Nachteil, dass das Gewicht des KERS an einem für den Schwerpunkt sehr ungünstigen Ort liegt. Manche Teams, ich glaube es waren zwei, setzen allerdings auf diese Variante, da man die Seitenkästen möglichst aerodynamisch gestalten will und somit neben dem Kühler und dem Krümmer bzw. Auspuff keinen Platz mehr im Seitenkasten hat.

Was sich als bessere Lösung heraus stellt, werden wir ja beim Saisonstart sehen ;) :D

War mal in einem Technikexkurs der AMS sehr gut erklärt.

MfG

Haiduk
11.03.2009 09:14 Tuning Beitrag 8
rs-turbo-s1
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Mehr Punkte, kürzere Rennen

Mitten in der allgemeinen PS-Krise drückt die Rennstallgemeinschaft Fota aufs Tempo - und präsentiert ein neues Grundgesetz der Formel 1.


Mehr Spektakel bei weniger Ausgaben - mitten in der allgemeinen PS-Krise drückt die Formel-1-Rennstallgemeinschaft Fota aufs Tempo: Am Donnerstag stellte die Formula One Team Association in Genf Pläne vor, wie sich die Teams die Zukunft vorstellen. Auf der Grundlage wollen alle Rennställe in den nächsten Wochen ein neues Concorde Agreement unterschreiben.

In dem Pakt werden sportliche, technische und wirtschaftliche Punkte geregelt, es ist quasi das Grundgesetz der Formel 1. Mit der Unterschrift verpflichten sich die Teams zur Teilnahme bis 2012. Die Rollenverteilung in der Fota ist klar: Sprecher Luca di Montezemolo (Ferrari) steht für das Politische, BMW-Sportdirektor Mario Theissen für die technischen Belange, Martin Whitmarsh von McLaren-Mercedes für das Sportliche und Flavio Briatore (Renault) für kommerzielle Dinge.

Mit der Vermarktung waren die Autofirmen, die pro Saison zusammen etwa anderthalb Milliarden Euro in die Serie stecken, zuletzt unzufrieden. Für die drei Podiumsplatzierten soll es deshalb bald mehr Punkte geben: So soll der Sieger zwölf statt zehn Punkte erhalten, der Zweite neun (statt acht), der Dritte sieben (statt sechs). Das Siegen soll sich wieder mehr lohnen. Für mehr Spektakel soll ab 2010 auch eine neue Qualifikationsregelung sorgen, außerdem werden die Rennen von 300 auf 250 Kilometer verkürzt - und Bonuszahlungen sind vorgesehen: für den schnellsten Boxenstopp etwa. Die Testfahrten sollen weiter beschnitten werden - auch vor der Saison blieben dann nur vier Probetage.

Die umstrittene, weil teure Energierückgewinnung Kers soll standardisiert und zum Fixpreis angeboten werden. Leasingmotoren sollen halb so teuer werden (die Triebwerke von Mercedes würden dann pro Jahr nur noch fünf Millionen Euro kosten). Auch die Kosten für die Aerodynamik-Entwicklungen sollen halbiert werden, wofür auch die Weiterentwicklung während der Saison eingeschränkt werden soll.

Exotische Materialien sollen verbannt, Komponenten wie die Bremsen standardisiert werden. Einiges soll bereits bis zum Saisonstart Ende März umgesetzt sein. Wenn die Einigkeit hält, geht das. Mit der Offensive kommt die Fota dem Automobilweltverband Fia zuvor, der am 17. März selbst neue Regeln mit drastischen Einschränkungen verabschieden will. Auch das Honda-Team könnte dank der Fota überleben. Eine Übernahme durch Teamchef Ross Brawn steht bevor.

http://www.sueddeutsche.de/sport/28/460660/text/
11.03.2009 10:16 Tuning Beitrag 9
0spr3y

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Kürzere Rennen? Die jetzigen sind schon an der Grenze!
Noch weniger Entwicklung? Das war's dann mit "Königs"klasse!
Einheits-Kers? Dann waren die Millionen €, die die Entwicklung des jetzigen gekostet hat, total für den Hintern, sparen geht anders!
Verbannung exotischer Materialien und standardisierte Teile? Wo bleibt da die Freiheit der Ingenieure im angeblich Spitzenmotorsport?
Lediglich das neue Punkteosystem ist ganz ok.

Aber mit dem Begriff "Königsklasse" hat das alles dann nur noch wenig zu tun. Da reglementiert man die Serie meiner Meinung tot. Es gibt ja auch Diskussionen über Nachtankverbote usw...

Schade um die schöne alte Formel 1!
11.03.2009 10:31 Tuning Beitrag 10
HAIDUK


Schorse-bezwinger


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Hört sich gar nicht mal so schlecht an. Vorallem das der Punktabstand zwischen dem Ersten und Zweiten wieder größer wird ist gut. Früher waren es ja 4 Punkte zwischen dem ersten und dem zweiten Platz, aber das wurde ja wegen einem zu dominanten Herrn M. Schumacher aus Kerpen oder nennen wir ihn besser Michael S. aus K. angepasst :D Würde die Bedeutung eines Sieges auf jeden Fall aufwerten.

Das mit den Nachtankverbot hab ich auch schon gehört und ich würde gar keine Boxenstopps am besten finden. Dann müsste man wieder auf der Strecke überholen und würde nicht mehr an der Box taktieren. :ok:

Die Sachen mit noch weniger Tests, Entwicklung und begrenzter Materialauswahl gefallen mir weniger. Schließlich geht es hier um die Königsklasse und nicht um GP2 oder F3 wo Einheitsautos eingesetzt werden.

MfG

Haiduk

Zuletzt geändert 11.03.2009 10:32 von HAIDUK. Insgesamt 1 mal.
17.03.2009 18:21 Tuning Beitrag 11
0spr3y

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:015 :015 Die neuen Regeln, die heute verkündet wurden! :015 :015

Zitat:
Satt des aktuellen Systems mit 10-8-6-5-4-3-2-1 Punkten für die ersten Acht und des von der FOTA vorgeschlagenen Systems mit 12 Punkten für den Sieger, entschied sich der WMSC für die Medaillenidee von Bernie Ecclestone. Somit wird jener Fahrer Weltmeister, der am Ende der Saison die meisten Rennen gewonnen hat. Sollten mehrere Fahrer gleich viel Rennen gewinnen, geht der Titel an den Fahrer mit den meisten Punkten nach dem bisherigen Punktesystem, das auch für die Plätze 2 bis 20 der Fahrer- sowie die Konstrukteurswertung zum Einsatz kommen wird.

Konstanz und dauerhafte gute Ergebnisse zählen nun nichtmehr, zudem bin ich sicher, dass es wieder mehr Stallorder geben wird, denn jedes Team muss sich in Zukunft entscheiden, wer gewinnen darf. Würde beide Fahrer eines Teams gewinnen, wäre es eine starke Reduzierung der Weltmeisterchancen :boese:

Zitat:
Ab der Saison 2010 können sich die Teams entscheiden, ob sie bis 2012 unter dem aktuellen Reglement antreten möchten oder ob sie sich einer Kostenbegrenzung unterwerfen. Das so genannte "Cost Cap" soll 30 Millionen britische Pfund (umgerechnet ca. 33 Millionen Euro respektive 42 Millionen US-Dollar) betragen und alle Ausgaben beinhalten. Alles, was kostenlos geliefert oder zur Verfügung gestellt wird, schlägt dennoch mit dem vollen Preis zu Buche.

Damit Teams, die sich freiwillig dieser Kostengrenze unterwerfen, nicht benachteiligt werden, erhalten sie bestimmte technische Freiheiten: einen aerodynamisch effizienteren (aber standardisierten) Unterboden, bewegliche Flügel und einen Motor, der keinem Drehzahllimit und keiner Einfrierung unterliegt. Die FIA behält sich das Recht offen, diese Freiheiten zu modifizieren, damit diese Teams keinen Vorteil, aber auch keinen Nachteil haben.

Wer soll da noch durchblicken? Zwei unterschiedliche Reglements je nach Budget?
Schwachsinn! Wenn dann das gleiche für alle, aber so? 33Mio...ja nee, is klar ne?
Da bekommt die 100Mio Strafe von MCM damals eine ganz andere Dimension (3 Saisons).
Und geschenkte Teile werde dennoch abgezogen?
Der Eckelstein... :015 seniler Engländer :015


Jaja...die Formel 1...ich hoffe die Quittung kommt durch stark sinkende Zuschauerzahlen und leere Tribünen, man gönnt es ja mittlerweile dem alten Mann.

Das gute alte Format der F1 ist nun fast ganz zerstört...

Quelle: formel1.de

Hab gerade gelesen, der Eckelstein wäre fast pleite... :dancing:
Ich kann nur hoffen, dass er bald ganz pleite ist, und die Sache an jemanden abgibt, der auch kompetent ist.
Auch die Fota soll schon die Abneigung gegenüber der Budgetregel bekundet haben.
Mal wieder ein Machtkämpfchen?
Die Politik zerstört die F1...

Zuletzt geändert 17.03.2009 23:32 von 0spr3y. Insgesamt 2 mal.
18.03.2009 14:46 Tuning Beitrag 12
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Fahrer mit den meisten Siegen wird Weltmeister!

18.03.09 – Schon im Vorfeld des Meetings des FIA-Weltrats in Paris war durchgesickert, dass der Formel 1 mit den heutigen Beschlüssen eine kleine Revolution blühen konnte, und so ist es schlussendlich auch gekommen. Vor allem das neue Wertungssystem, das schon in dieser Saison erstmals den Weltmeister ermitteln wird, stellt einiges auf den Kopf.

Denn nach dem letzten Grand Prix in Abu Dhabi am 1. November wird nicht zwingend der Fahrer mit den meisten Punkten Formel-1-Champion sein, sondern der mit den meisten Siegen! Damit hat die FIA den Vorschlag von Bernie Ecclestone angenommen, auch wenn es sich dabei nicht um ein klassisches Medaillensystem handelt. Aber: 2008 hätte nach neuer Regelung Felipe Massa und nicht Lewis Hamilton den Titel geholt!

FOTA-Vorschlag wurde nicht akzeptiert

Wie sieht das neue Wertungssystem genau aus? Zunächst ganz einfach: Der Fahrer mit den meisten Siegen ist Weltmeister. Parallel existiert aber weiterhin das bisherige Punktesystem (10-8-6-5-4-3-2-1), um die weiteren WM-Positionen zu ermitteln und eventuelle Gleichstände aufzulösen. Außerdem wird die Konstrukteurswertung weiterhin wie in der Vergangenheit entschieden - dafür hat die Anzahl der Siege keinerlei Relevanz.

Interessant an dieser Entscheidung des Weltrats ist, dass man den Vorschlag der Teamvereinigung FOTA abgelehnt und sich für die radikale Variante entschieden hat. Die FOTA hatte sich ein Wertungssystem gewünscht, das Siege zwar stärker belohnt, aber weiterhin auf dem Addieren von gesammelten Punkten basiert. Statt 10-8-6-5-4-3-2-1 hätte das neue Schema gemäß diesen Vorstellungen 12-9-7-5-4-3-2-1 gelautet.

Neben dem Wertungssystem fasste der Weltrat noch einen weiteren Beschluss, der die Formel 1 in ihren Grundfesten erschüttert. Als Alternative dazu, sich an das aktuelle Reglement mit all seinen kostenbedingten Einschränkungen zu halten, steht es den Teams ab 2010 nämlich frei, im Rahmen einer Budgetobergrenze zu operieren. Diese schreibt maximale Ausgaben in der Höhe von lediglich 33 Millionen Euro pro Jahr vor, erlaubt aber größere technische Freiheiten.

Budgetobergrenze hebt Motorenhomologierung auf

Diese Freiheiten sind: ein aerodynamisch effizienterer, dafür aber standardisierter Unterboden, verstellbare Flügel und freie Motorenentwicklung ohne vorgeschriebenes Drehzahllimit (derzeit 18.000 Umdrehungen pro Minute). Sollte durch diese Maßnahmen jedoch ein gravierendes Ungleichgewicht zwischen den Teams entstehen, dann darf die FIA jederzeit regulierend eingreifen. Wie die Teams auf diese Wahlfreiheit reagieren werden, ist derzeit noch unklar.

Weitere wichtige Entscheidungen des Weltrats beinhalten die Testbeschränkung, die speziell für Nachwuchsfahrer etwas gelockert wurde, die Bekanntmachung der Fahrzeuggewichte nach dem Qualifying und verschiedene Bestimmungen im Interesse einer offeneren Medienberichterstattung. Außerdem hat die FIA nun auch formal der Unbenennung des ehemaligen Honda-Teams in offiziell "Brawn GP Formula One Team" zugestimmt. (Motorsport-Total.com)
18.03.2009 16:56 Tuning Beitrag 13
silversurfer_TDI

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so langsam steig ich durch das ganze regelwerk nicht mehr durch. ich glaube bald muss man nur für formel 1 gucken das abi haben . so wie früher war ok aber jetzt ??? die bosse machen alles kaputt mit ihren neuen regeln :boese:
18.03.2009 17:26 Tuning Beitrag 14
campino89


Redaktionsleitung



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@silversurfer, ich hab Abi, hilft nicht. Ich blick auch nicht mehr durch. Versteh auch nicht, was diese ganze rumreglementiererei soll. Damit wird die Formel 1 richtig unattraktiv und unnötig kompliziert.
Und die neue Weltmeisterregelung ist der größte Witz...

Einzig gut finde ich die Sache mit den Slicks.
18.03.2009 17:28 Tuning Beitrag 15
0spr3y

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@rs:
:zunge: ich war schneller

Jetzt laufen auch die Teams Sturm gegen die neue Budgetregel, während Eckelstein gerne eine Budgetgrenze für alles Teams hätte. Flavio ist wohl dagegen und fordert alle an einen Tisch, Sutil sagt, zuviele Regeln(änderungen) würden die Fans verjagen, es gibt eine OnlinePetition gegen die neuen Gesetze usw...
Es macht sich wohl unter den Fans Unmut breit.

Wackelig ist noch die Geschichte mit den Unterböden von Williams, Toyota und BrawnGP, Whiting erklärte sie zwar für regelkonform, aber endgültig wird die Sache wohl erst nach dem Australien-GP geklärt sein. Aber man munkelt, dass die anderen bereits fleißig am kopieren sind ;)

Zuletzt geändert 18.03.2009 17:28 von 0spr3y. Insgesamt 1 mal.