Friedhof der Automarken (Quelle: autonews)


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  • | 10.11.2011 21:16

Friedhof der Automarken
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Einst legendär, heute vergessen - Seit dem Bau des ersten Automobils vor 150 Jahren sind eine ganze Menge Automarken gekommen und wieder von uns gegangen. Wer erinnert sich noch an Namen wie Edsel oder Matra? Doch man muss nicht zig Jahre zurück gehen, um eingestellte Marken zu finden. Auch bis vor kurzem noch wohlbekannte Hersteller haben sich aus dem aktiven Wortschatz verabschiedet. Doch sie alle leben weiter - zum Beispiel in Bilderform. Wir haben eine Auswahl von Marken zusammengestellt, die bereits auf dem Friedhof weilen.
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Austin-Healey - 1945 gründete Donald Healey die Donald Healey Motor Company. Healey konstruierte den Roadster Healey 100, der besonders auf den US-Markt abzielen sollte. Bei BMC, der British Motor Corporation, die 1952 aus dem Zusammenschluss der Firmen Austin und Nuffield Organisation entstand, wurde man auf den Healey 100 aufmerksam. Im BMC-Konzern war Austin die vorherrschende Marke. Der Roadster wurde von 1953 bis 1959 unter dem Markennamen Austin-Healey 100 gebaut. Im Bild oben sieht man zwei bis zu 150 PS starke Austin-Healey 3000, gebaut von 1959 bis 1967. Danach löste die BMC-Marke Triumph Austin-Healey als typische Roadster-Marke im Konzern ab.
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Autobianchi - Sieht aus wie ein Fiat 500 und ist im Prinzip auch einer - allerdings eine Kombiversion. Sie heißt Giardiniera und wurde über die Marke Autobianchi verkauft. Autobianchi wurde im Jahr 1955 von Eduardo Bianchi, der unter seinem Namen schon ab 1905 Autos baute, und Fiat gegründet. Ein bekanntes Modell der Fiat-Tochter war der A112 von 1969, der bereits die Technik des späteren Fiat 127 vorwegnahm und später auch als Lancia A112 verkauft wurde. Die Marke Autobianchi überlebte nur bis 1982.
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Borgward - Auch wenn die Borgward-Geschichte bis zum Jahr 1920 zurückgeht, sind die als Borgward bekannten Pkw und Lkw die, welche ab 1939 gebaut wurden. Gründer der Firma war Carl Friedrich Wilhelm Borgward. Seine Firma geriet 1960 in massive finanzielle Schwierigkeiten, immer weniger Fahrzeuge wurden verkauft. 1961 war Borgward insolvent. Kurios: eine Investorengruppe baute mit Bordward-Produktionsanlagen das Modell P 100 in Mexiko zwischen 1967 bis 1970 nach. Neben dieser eleganten Oberklasse-Limousine sticht aus dem Programm des Herstellers die von 1954 bis 1961 produzierte Isabella heraus. Im Bild oben ist die Coupé-Version von 1957 zu sehen.
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DAF - Die Abkürzung DAF steht für Van Doorne‘s Automobiel Fabriek N.V.. Die Firma ging 1949 aus der 1928 gegründeten Firma Hub van Doorne, Machinefabriek en Reparatieinrichting hervor, die 1932 in Van Doorne‘s Aanhangwagenfabriek N.V. umbenannt worden war. Zuerst bauten die Niederländer nur Lkw, ab 1958 mit dem DAF 600 auch den ersten Pkw. Eine Kuriosität bei DAF war die stufenlose Keilriemenautomatik "Variomatic", womit die Fahrzeuge so schnell rückwärts wie vorwärts fahren konnten. Der abgebildete DAF ist das ab 1961 gebaute Modell 30, auch Daffodil genannt. 1975 wurde die DAF-Pkw-Sparte von Volvo gekauft. Die letzten DAF-Exemplare wurden 1976 verkauft. Die Lkw-Marke DAF existiert noch heute und gehört zum US-Konzern Paccar.
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DKW - Die Firma DKW geht auf eine Maschinen- und Apparatefabrik zurück, die 1904 in Chemnitz gegründet wurde. 1916/17 sollte ein Dampfkraftwagen - DKW - für das Militär entwickelt werden, doch Dampf war out. Nur die drei Buchstaben DKW blieben. Unter dem Namen DKW wurden ab 1922 zunächst Motorräder produziert - 1928 war DKW der größte Motorradhersteller der Welt. 1927 entstanden die ersten DKW-Automodelle. Der Durchbruch gelang Anfang der 1930er-Jahre mit dem frontgetriebenen DKW F1 ("Front"). DKW-Besitzer Jørgen Skafte Rasmussen hatte schon 1928 die Audiwerke AG Zwickau gekauft. 1932 fusionierten der Kleinwagen- und Motorradproduzent Zschopauer Motorenwerke J. S. Rasmussen AG mit der Marke DKW, Audi, Horch und Wanderer zur Auto Union. Nach dem zweiten Weltkrieg endete das DKW-Kapitel in der DDR. Der Industrieverband Fahrzeugbau (IFA) produzierte beispielsweise den aus den 1930er-Jahren stammenden DKW F8 bis 1955 als IFA F8 weiter. Im Westen, genauer gesagt in Ingolstadt, ließ man die Auto Union wieder aufleben und produzierte beispielsweise ab 1950 den DKW F89 "Meisterklasse". Letztes Modell war 1963 der F102, der bis 1966 gebaut wurde. DKW-Autos wurden im Ausland auch in Lizenz gebaut, beispielsweise vom VEMAG in Brasilien. Dort entstand auch der extrem seltene Malzoni, der im Bild zu sehen ist.
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Edsel - Zu Beginn der 1950er-Jahre hatte der Ford-Konzern ein Problem: Es fehlte ein Bindeglied zwischen der Einstiegsmarke Ford und den luxuriöseren Mercury-Modellen. Dieses sollten Mittelklasse-Modelle der Marke Edsel werden. Edsel Ford war der 1943 verstorbene einzige Sohn von Henry Ford und Vater von Henry Ford II. Die Fahrzeuge der 1957 vorgestellten neuen Marke sollten ein Design haben, das sich von der Masse abhebt. Operation gelungen, konnte man sagen, doch die Presse äußerte sich bisweilen abfällig. Der Kühlergrill - im Bild an einem Edsel Pacer Convertible zu sehen - wurde unter anderem als "Toilettensitz" bezeichnet. Bereits 1960 stampfte Ford die Marke Edsel wieder ein.
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Horch - Unternehmensgründer August Horch konstruierte bereits 1901 sein erstes Auto. Aus seinem ersten eigenen Unternehmen ging 1904 in Zwickau die August Horch & Cie. Motorwagenwerke AG hervor. Diese mit verschiedenen Investoren geführte Firma musste Horch 1909 verlassen, gründete aber sogleich die Horch Automobilwerke GmbH. Das führte zu einem Rechtsstreit, woraufhin Horch die lateinische Version seines Namens, Audi, wählte. Aus der Audi Automobilwerke GmbH Zwickau wurde 1915 die Audiwerke AG Zwickau. 1932 wurden die Kontrahenten Audi und Horch sowie DKW und die Autosparte von Wanderer zur Auto Union. Das Markenlogo waren die vier Ringe, die heute noch jeden Audi zieren. Die Luxusmobile von Horch genossen einen sehr guten Ruf. Nach dem zweiten Weltkrieg entstanden in der DDR die VEB Horch Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau. Das Unternehmen änderte nach einem Widerspruch der in Westdeutschland neu gegründeten Auto Union den Namen in VEB Sachsenring Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau. Die letzte Horch-Entwicklung war die Limousine P 240 "Sachsenring", die bis 1959 gebaut wurde. Im Bild ist ein Horch 930V vom Ende der 1930er-Jahre zu sehen.
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Hummer - Unter dem Namen Hummer (ausgesprochen wie das deutsche Wort Hammer) verkaufte General Motors (GM) ab 1999 eine zivile Version des vom Militär genutzten High Mobility Multipurpose Wheels Vehicle. Dessen Abkürzung lautet HMMWV, auch Humvee genannt, woraus sich "Hummer" ableitet. Entwickelt wurde das Fahrzeug von der Firma AM General, die den Offroader selbst schon ab 1992 als Straßenversion anbot. Unter GM-Regie wurde das Modellprogramm erweitert. 2003 folgte der Hummer H2 (im Bild jeweils außen) - der erste Hummer wurde dann H1 genannt -, 2006 kam der H3 (Bild: Mitte) auf den Markt. Drastische Verkaufseinbrüche im Jahr 2008 führten dazu, dass GM die Marke Hummer im Jahr 2010 in die ewigen Jagdgründe schickte.
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Matra - Der Name Matra steht für Mécanique Avion TRAction und wurde 1941 gegründet. Das französische Unternehmen war zunächst in den Bereichen Flugzeug- und Rüstungsbau sowie der Kunststoffverarbeitung bekannt. Anfang der 1960er-Jahre übernahm die Firma den Autohersteller Automobiles René Bonnet. Bonnet stellte Rennwagen und Kleinserien von Sportwagen her. Um das Jahr 1970 überließ Matra den Vertrieb an Simca, eine Marke, die zum Chrysler-Konzern gehörte. Die Autos hießen dann Matra-Simca-Chrysler. Bekannt ist der Matra-Simca Rancho, der bereits sie SUV-Welle vorwegnahm. 1979 verkaufte Chrysler seine Frankreichsparte an den aus Peugeot und Citroën bestehenden PSA-Konzern, der aber mit Matra nichts anfangen konnte, weswegen die Marke an den ursprünglichen Matra-Konzern zurückging. Peugeot ersetzte den Markennamen Simca durch den Namen Talbot, die Matras wurden in den Folgejahren als Talbot Matra verkauft. 1983 endete die Zusammenarbeit mit PSA, und eine Ära mit Renault begann, die 2003 mit der Matra-Insolvenz endete. Im Bild ist der von 1962 bis 1967 produzierte Matra Djet, unter anderem auch als René Bonnet Djet gebaut, zu sehen.
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NSU - Die NSU Motorenwerke gehen auf ein Unternehmen aus Riedlingen zurück, das ab 1873 Strickmaschinen herstellte. 1880 siedelte die Firma nach Neckarsulm über, 1884 wurde es zur Neckarsulmer Strickmaschinen-Fabrik AG. 1886 baute die Firma ihr erstes Fahrrad-Modell. Der Markenname NSU wurde ab 1892 verwendet. 1897 erfolgte die Umbenennung in Neckarsulmer Fahrradwerke AG. 1901 wurde das erste Motorrad gebaut, 1906 begann die Automobilentwicklung. Ab 1913 hieß das Unternehmen Neckarsulmer Fahrzeugwerke AG, kurz NSU. 1932, zwischenzeitlich arbeitete NSU beispielsweise mit Fiat zusammen, musste die Pkw-Produktion aufgegeben werden. Dafür war NSU als Motorradhersteller erfolgreich und avancierte bis 1955 zum größten der Welt. Der erste Pkw der NSU Werke AG war nach dem zweiten Weltkrieg der Prinz von 1953. 1963 baute NSU den Wankel-Spider, das erste Automobil der Welt mit Rotationskolbenmotor. 1967 ließ die Marke mit dem noch heute modern wirkenden, wankelmotorangetriebenen Ro80 (im Bild) noch einmal aufhorchen. 1969 fusionierten die NSU AG und die Auto Union GmbH, die zu Volkswagen gehörte. Die neue Firma hieß Audi NSU Auto Union AG. Der Markenname NSU wurde nach dem Produktionsende des Ro80 1977 nie wieder verwendet.
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Oldsmobile - Unter der US-Marke Oldsmobile wurden ab 1897 Autos produziert. Die Firma gehörte bis zu ihrer Einstellung im Jahr 2004 zu den ältesten Automarken der Welt. Gründer war Ransom Eli Olds, der seine Firma zunächst R. E. Olds Motor Car Company nannte. Bereits 1908 stieg General Motors ein. Der Konzern schloss das Kapitel Oldsmobile, weil immer weniger Autos verkauft wurden. In der Muscle-Car-Ära der 1960er-Jahre hatte die Firma mit dem 442 ein ganz besonders heißes Eisen im Feuer. Der von 1965 bis 1970 gebaute Toronado (im Bild) ging in die Geschichte als bis dato größter serienmäßig frontgetriebener Pkw der USA ein.
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Pontiac - Die Anfänge des US-Herstellers mit dem Indianerkopf - Pontiac war ein Häuptling der Ottawa-Indianer - als Markenzeichen gehen auf das Jahr 1899 zurück. 1907 fusionierten die Pontiac Spring & Wagon Works Company und die Oakland Motor Company zur Oakland Motor Car Company. 1909 erwarb General Motors (GM) die Hälfte der Firmenanteile. Zuerst wurden Fahrzeuge unter dem Label Oakland hergestellt. Erst ab 1926 gab es den ersten "echten" Pontiac. Die Marke etablierte sich als sportliche und recht günstige Alternative im General-Motors-Konzern. Aushängeschilder von Pontiac waren Modelle wie der Bonneville - im Bild ein Exemplar von 1959 -, der Firebird oder der GTO, welcher als Begründer der Muscle-Car-Welle gilt. Trotz der schillernden Geschichte ließ GM die Marke 2010 sterben.
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Rover - Die britische Firma Rover begann 1884 als Fahrradproduzent. Danach folgten Motorräder und 1904 das erste Automobil. Nach dem zweiten Weltkrieg war Stahl knapp, so entstand der legendäre Geländewagen Land Rover, dessen Karosserie bis heute unverändert aus Aluminium besteht. Ende der 1940er-Jahre begann Rover, mit Gasturbinen als Antrieb zu experimentieren. Ein bekanntes Rover-Modell ist der P6 (im Bild), der von 1963 bis 1977 gebaut wurde und den es auch mit einem 3,5-Liter-V8 gab, der von Chrysler übernommen wurde. 1967 verschmolz Rover mit der Leyland Motor Corporation. Ab 1972 hieß die Firma Rover-British Leyland UK Limited. In den 1980er-Jahren kooperierte die wieder unabhängige Marke Rover mit Honda. 1994 übernahm BMW die Marke und trennte sich 2000 wieder von ihr. Für symbolische zehn Pfund kaufte die Phoenix-Venture Group den britischen Hersteller, der dann MG Rover Group genannt wurde. 2005 ging der Hersteller in die Insolvenz. Die Namensrechte von Rover gingen 2008 an Tata Motors aus Indien. Die chinesische Firma SAIC hat unter anderem die Designrechte am Modell 75 erworben, der als ähnlich klingender Roewe 750 weitergebaut wird.
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Saturn - Die Saturn Corporation wurde von General Motors (GM) 1990 als Billigmarke ins Leben gerufen. Nach dem Konkurs von GM wurde die Produktion von Saturn-Modellen im Jahr 2009 eingestellt, nachdem kein Abnehmer für die Marke gefunden werden konnte. Die von 1991 bis 2002 produzierte S-Series von Saturn wurde zunächst in Eigenregie entwickelt. Danach folgten Derivate anderer Konzern-Marken. So war der Saturn Aura mit dem Opel Vectra C verwandt. Wem das Fahrzeug auf dem Bild bekannt vorkommt: Es handelt sich um einen Saturn Astra, der auf dem Opel Astra H basierte.
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Simca - Das französische Unternehmen Simca wurde 1934 von Henri Théodore Pigozzi gegründet. Der Firmenname ist die Abkürzung für Société Industrielle de Mécanique et Carosserie Automobile. Zunächst produzierten die Franzosen Fiat-Modelle in Lizenz. 1954 übernahm Simca die Ford Société Anonyme France und stellte auch Ford-Modelle in Lizenz her. Zu den eigenen Modellen gehörten Fahrzeuge wie der Simca Aronde (1951), Ariane (1957), Simca 1000 (1961) sowie 1300/1500 (1963) und 1100 (1967). 1958 kaufte Chrysler 15 Prozent der Simca-Aktien. 1959 kaufte Simca die französische Firma Talbot-Lago. 1971 gehörten fast 100 Prozent von Simca zu Chrysler - Chrysler Europa war geboren. 1978 ging Simca an den PSA-Konzern unter Führung von Peugeot. Die Modellreihen liefen noch bis 1986 unter dem Markennamen Talbot vom Band. Im Bild ist ein Simca 1200s coupé zu sehen. 1963 als 1000s coupé gestartet, wurde der Zweitürer bis 1971 gebaut.
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Sunbeam - Die britische Marke Sunbeam wurde als Fahrradhersteller gegründet. 1899 startete die Autoproduktion. Schon 1919 kaufte die französische Firma A.DARRACQ & Co Ltd die Marken Sunbeam und Talbot und machte darauf 1920 Sunbeam-Talbot-Darracq (STD). In Großbritannien durften die Autos weiter Sunbeam heißen, in Frankreich dagegen bevorzugte man den Namen Talbot. 1935 ging STD Pleite. Die Rootes-Gruppe, ein Zusammenschluss verschiedener britischer Hersteller übernahm die Firma, deren Autos nun Sunbeam-Talbot hießen. Mit dem Jahr 1953 wurde der Name Sunbeam auch wieder alleine genutzt. In den 1960er-Jahren übernahm Chrysler das Zepter. Das letzte Sunbeam-Modell war der Chrylser Sunbeam von 1977. Peugeot kaufte Chrysler die Sunbeam-Rechte ab und alle Autos von Chrysler Europe hießen dann Talbot. Auf dem Bild ist ein Sunbeam Stiletto zu sehen, der von 1967 bis 1972 gebaut wurde.
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Wartburg - Der Name Wartburg leitet sich von der gleichnamigen Burg am Produktionsstandort Eisenach ab. Dort wurden von 1956 bis 1991 - also in der DDR-Zeit und kurz danach - verschiedene Typen produziert. Im Eisenacher Werk wurden schon ab 1898 Fahrzeuge hergestellt. 1928 war es ein Zweigwerk von BMW. 1946 wurde es der sowjetischen Awtowelo AG angegliedert und 1952 verstaatlicht, also ein Volkseigener Betrieb (VEB) daraus gemacht. Das VEB Automobilwerk Eisenach produzierte bis 1965 die Modelle Wartburg 311, 312 und 313. Dann folgte der 353 (im Bild), aus dem 1988 der facegeliftete Wartburg 1.3 wurde. Das Modell wurde mit einem 1,3-Liter-Vierzylinder von VW ausgerüstet. Die Ostdeutschen wollten nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 vorwiegend West-Autos, Westdeutsche mieden die Ost-Autos. Das Ende von Wartburg war besiegelt.


Zuletzt geändert 10.11.2011 21:20 von Red-XM. Insgesamt 1 mal.


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  • | 13.11.2011 22:33

Saab kann man inzwischen wohl auch einreihen.

gruß


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  • | 13.11.2011 22:37

@Demon. Ich hoffe nicht...
Vorher können von mir aus einige andere verschwinden (Nenne des lieben Friedens willen keine Namen). Hoffe das Saab irgendwie überlebt und die eigene Identität wiederfindet. Als verkappte Oppels waren die lange genug scheintot.


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  • | 14.11.2011 14:14

Krass - ich wusste bis jetzt nicht, dass es Hummer nicht mehr gibt. Schon heftig, was man alles so nebenbei mitbekommt :)


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  • | 14.11.2011 22:42

Vor ca. 15 Jahren hätte fast man noch Aston Martin und auch Porsche dazu rechnen können. Kurioserweise war einer der Hauptschuldigen bei Porsche damals derjenige, der dann etwas später Aston Martin in die Morderne und damit auf die Erfolgsspur geführt hat ;)

Apropos Aston Martin, lt. gängiger Autozeitschriften sollen die ja die Entwicklung des nächsten Maybachs betreiben - das wäre normalerweise einer der nächsten Kandidaten für diesen Thread^^


Zuletzt geändert 14.11.2011 22:44 von gnmpf74. Insgesamt 1 mal.

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