[Presse] Alle Tage offen: Kompakte Stahldach-Cabrios

| 01.07.2009


Alle Tage offen: Kompakte Stahldach-Cabrios

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Das Stahldach hat das Cabrio demokratisiert. Offenes Autofahren ist mit den festen Klappverdecken auch ohne Zweitwagen für den Winter oder Angst vor Vandalen auf dem "Laternenparkplatz" möglich. Vor allem Kompaktklasse-Cabrios vereinen ordentlichen Alltagsnutzen mit offener Fahrfreude. Eine Übersicht.

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Als erster Vertreter seiner Klasse verfügte der Opel Astra Twin Top über ein dreiteiliges Faltdach, das durch die clevere Konstruktion relativ wenig Platz im Kofferraum benötigt. Dadurch minimieren sich zwei traditionelle Stahldach-Probleme: Zum einen bleibt das Heckdesign wohlproportioniert und die schlanke Linie geht nicht verloren, zum anderen ist das Kofferraumvolumen mit 440 Litern bei geschlossener Fahrt relativ groß. Mit geöffnetem Dach stehen immer noch 205 Liter zur Verfügung. Das Beladen wird zudem durch die sogenannte "Easy Load"-Funktion erleichtert; auf Knopfdruck fährt das zusammengelegte Blechpaket hoch und erweitert die Ladeöffnung. Das Motorenangebot für den Twin Top ist vielfältig, vier Benziner und ein Diesel decken ein Leistungsband von 85 kW/115 PS bis 147 kW/200 PS ab. Auf der Optionsliste finden sich einige Extras, die in der Kompaktklasse noch selten sind, etwa Bi-Xenon-Kurvenlicht oder ein adaptives Fahrwerk. Die Preisliste startet bei 25 690 Euro.

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Auf jahrzehntelange Erfahrung mit Stahldach-Cabrios kann Peugeot zurückblicken. Auch das neueste Mitglied der offenen Modellpalette, der viersitzige Peugeot 308 CC, trägt Blech statt Stoff. Die zweiteilige Konstruktion überspannt einen komfortabel ausgelegten Viersitzer, der mit praktischen Extras wie einem Warmluftgebläse in der Kopfstütze des Sitzes ausgestattet ist. Erstmals sind in den vorderen Sitzen auch Kopf-Airbags integriert, so dass der 308 CC auf insgesamt sechs schützende Luftsäcke kommt. Ebenfalls durchdacht ist die Zentralverriegelung, die auch Handschuhfach und Ablage einschließt, so dass Offenparken auch für Vergessliche möglich ist. Frischluftfans kommen bei dem Franzosen aber nicht ganz auf ihre Kosten; die Windschutzscheibe ist weit über die beiden vorderen Sitze gezogen, so dass man als Fahrer nur halb im Freien sitzt. Das Gepäckabteil fasst zwischen 226 und 403 Litern, was durchaus ordentlich ist. Beim Marktstart im April gab es motorseitig lediglich einen Diesel mit 103 kW/140 PS, im Juli wird das Programm um einen 88 kW7120 PS starken Benziner ergänzt. Die Preisliste startet dann bei 25 800 Euro. Im Herbst folgt außerdem ein Einstiegsdiesel mit 82 kW/112 PS.

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Preisbrecher unter den kompakten Klapp-Cabrios ist der Ford Focus CC. Der Viersitzer mit dem zweiteiligen Dach wurde bei Pininfarina in Italien gestaltet und kommt entsprechend schick daher. Wie bei Peugeot ist aber auch hier das Cabriogefühl durch die weit nach hinten reichende Frontscheibe eingeschränkt. Dafür wartet der Focus mit agilem Fahrverhalten, gutem Federungskomfort und umfangreicher Ausstattung auf. Serienmäßig an Bord sind unter anderem vier Airbags, Klimaanlage, Sportsitze und beheizbare Außenspiegel. Für den Antrieb stehen zwei Benziner mit 74 kW/100 PS und 107 kW/145 PS zur Wahl, außerdem gibt es einen durchzugsstarken und kultivierten Dieselmotor mit 100 kW/136 PS. Die Preisliste startet bei 24 150 Euro.

Luxuriösester Vertreter seiner Klasse ist der VW Eos. Er basiert auf Golf-Technik, kommt optisch aber eigenständig daher und verfügt über ein ausgefuchstes dreiteiliges Stahldach, das sogar über ein integriertes elektrisches Glasdach verfügt. Der Gepäckraum ist dafür aber eingeschränkt; sind 205 Liter bei offener Fahrt noch in Ordnung, sind 380 Liter bei geschlossenem Verdeck unteres Mittelmaß. Punkten kann der Eos aber mit seiner umfangreichen Motorenpalette. Neben einem Diesel mit 103 kW/140 PS stehen drei aufgeladene Benziner mit Leistungswerten zwischen 90 kW/122 PS und 147 kW/200 PS zur Wahl. Gekrönt wird das Angebot des Fronttrieblers durch einen Sechszylinder-Ottomotor mit 184 kW/250 PS. Erhältlich ist der VW Eos ab 27 400 Euro.






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