Kostenfalle Mietwagen: Welche Folgen die Wahl einer falschen Versicherung hat

| 27.03.2013


Autovermieter hatten in den vergangenen Jahren keinen Grund, sich über die Entwicklung des Marktes zu beklagen. Die Nachfrage nach Mietfahrzeugen wird immer größer. Früher waren es vor allem Unternehmen, die Fahrzeuge gemietet haben. In diesem Segment ist die Nachfrage weiterhin groß. Doch heute ist sie auch in einem anderen Bereich sehr stark: Zunehmend mehr Privatpersonen nutzen gelegentlich oder sogar regelmäßig Mietfahrzeuge.

Hierfür zeigt sich vor allem die Urbanisierung verantwortlich. Es gibt eine wachsende Anzahl an Personen, die in Großstädten leben und dort auf eigene Fahrzeuge verzichten. Wenn kurzfristiger Bedarf besteht, setzen sie auf Mietfahrzeuge. Des Weiteren können sich Urlauber für das Anmieten von Fahrzeugen begeistern. Sie verreisen immer häufiger mit dem Flugzeug, was letztlich bedeutet, dass sie am Urlaubsort auf Mietfahrzeuge zurückgreifen müssen. Die Suche gestaltet sich einfach. Im Netz können die Urlauber diverse Autovermietungen vergleichen und somit eine auswählen. Sinnvoll erscheint dies bei www.cardelmar.de.

Im Grunde ist es auch nicht schwierig in jeder Großstadt ein Auto zu mieten. Zumindest in der Theorie scheint dies nicht kompliziert zu sein. Im Wesentlichen müssen Interessenten nur auf drei Dinge achten. Zunächst muss das Fahrzeug zu ihnen passen und qualitativ überzeugen. Des Weiteren hat der Preis zu stimmen, schließlich sollen keine unnötigen Kosten entstehen. Außerdem wird ein Versicherungsschutz benötigt, der ausreichende Sicherheit verspricht.

Schwierigkeiten durch unzureichenden Versicherungsschutz

Doch gerade der Versicherungsschutz sorgt immer wieder für Schwierigkeiten. Oft wissen Mietwagenkunden nicht, worauf sie sich beim Anmieten der Fahrzeuge einlassen. Nicht immer ist ein ausreichender Versicherungsschutz im Mietwagenpaket enthalten, sodass im Ernstfall große Schwierigkeiten drohen.

Das wesentliche Risiko sind hohe Kosten, die auf den Mietwagenkunden nach einem Unfall zukommen. Wer meint, dass er grundsätzlich gut abgesichert ist, irrt sich: Besonders bei sehr preiswerten Mietwagenangeboten ist manchmal nur ein Haftpflichtschutz enthalten. Er sichert im Endeffekt nur die andere Unfallpartei sowie weitere Insassen ab. Schäden, die am Mietwagen entstanden sind, gelten jedoch nicht als abgedeckt. Je nach Restwert des Fahrzeugs drohen daher stattliche Kosten.

Ein weiteres Risiko sind Unfälle, die sich im Ausland ereignen. In anderen Ländern kann eine andere Gesetzeslage gelten und womöglich werden auch Versicherungskonzepte anders umgesetzt. Ohne ausreichenden Schutz kann es richtig teuer werden, zumal es unter Umständen erforderlich ist, langwierige Gerichtsverfahren zu durchlaufen, die weitere Kosten verursachen. Infolge ist es empfehlenswert, beim Versicherungsschutz besser keine Kompromisse einzugehen.




Den Mietwagen richtig versichern

Angesichts dieser Risiken ist davon abzuraten, ausschließlich auf einen Haftpflichtschutz zu setzen. Er mag zwar günstig sein, doch im Schadensfall können beachtenswerte Haftungsansprüche gegenüber dem Mietkunden geltend gemacht werden. Besser ist es daher, auf einen umfassenden Kaskoschutz zu setzen.

Die Frage, ob man einen Teilkasko- oder [url="http://www.verbraucher-urteile.de/pageID_2529729.html"}Vollkaskoschutz[/url] entscheidet, ist im Grunde unnötig. Der Teilkaskoschutz weist am Ende immer noch große Lücken auf. Sollte man die Schuld an einem Unfall tragen, so hilft nur der Vollkaskoschutz weiter. Er stellt sicher, dass der am eigenen Fahrzeug bzw. am Mietwagen entstandene Schaden vom Versicherer getragen wird.

Verständlicherweise hat ein Vollkaskoschutz seinen Preis. Allerdings halten sich die zusätzlichen Kosten in Grenzen, wenn Mietangebote präzise miteinander verglichen werden. So manche Autovermietung bietet einen leistungsstarken Schutz zu geringfügigen Mehrkosten an. Außerdem muss ein Mietwagen durch die Vollkaskoversicherung nicht viel teurer werden. Wer einen Selbstbehalt vereinbart, kann die Kosten oft maßgeblich senken. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass der Selbstbehalt dann im Ernstfall auch fällig wird.

Wie bereits erwähnt wurde, enthalten einige Mietwagenangebote manchmal nur einen Haftpflichtschutz. Man darf als Interessent nicht davon ausgehen, dass ein Vollkaskoschutz automatisch enthalten ist. Aus genau diesem Grund gilt es sich immer zu vergewissern bzw. die enthaltenen Versicherungsleistungen bewusst zu überprüfen.

Sofern man ein Auto im Ausland anmietet, sollte außerdem eine professionelle Abwicklung im Schadensfall gewährleistet sein. Gezieltes Nachfragen lohnt sich: Es ist immer gut, wenn es einen kompetenten Ansprechpartner im Deutschland gibt, der sich um die Abwicklung des Schadenfalls kümmert.

Wissenswertes zur Unfallabwicklung ist weiterhin hier zu finden: http://www.adac.de/infotestrat/unfa..ng/default.aspx

Recht + Verkehr + Versicherung News von dp303
Autor: Helge Blischke