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So hohe Bußgelder sollen Autofahrer künftig zahlen - Seite 1

29.09.2007 10:04 Tuning Beitrag 1
xytobiyx





2165 Beiträge
15.11.2003 registriert
Kennzeichen: VEC
So hohe Bußgelder sollen
Autofahrer künftig zahlen
Von VERENA KÖTTKER

Berlin – Verkehrssünder müssen sich ab dem kommenden Jahr auf drastisch höhere Strafen einstellen!

Das geht aus dem Entwurf von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) für eine neue „Bußgeld-Verordnung“ hervor. Unter anderem geplant: Für zu schnelles Fahren bei Regen oder in Kurven kann die Polizei künftig 100 Euro kassieren – doppelt so viel wie bisher! Wer mit dem Handy im Auto telefoniert, soll künftig 70 statt 40 Euro blechen.

Verkehrsminister Tiefensee zu BILD: „Die meisten Bußgelder sind seit 1990 nicht erhöht worden, sie haben auf viele Autofahrer keine abschreckende Wirkung mehr. Diejenigen, die sich und andere im Straßenverkehr gefährden, müssen künftig mit deutlich höheren Bußgeldern rechnen!“

Bundestag und Bundesrat sollen die Änderungen nach dem Willen von Tiefensee noch in diesem Jahr abnicken, die neuen Bußgelder dann im Laufe des Jahres 2008 in Kraft treten.

Zitat:
Mit Handy telefonieren
während der Fahrt
Strafe bisher---Strafe künftig
40 Euro--------70 Euro


Betrunken fahren
(beim ersten Mal)
Strafe bisher---Strafe künftig
250 Euro-------500 Euro


Höchstgeschwindigkeit überschreiten:
bis 10 km/h zu schnell
Strafe bisher---Strafe künftig
15 Euro--------20 Euro

über 60 km/h zu schnell
Strafe bisher---Strafe künftig
425 Euro-------680 Euro


Drängeln/zu geringer Abstand
Strafe bisher---Strafe künftig
250 Euro-------400 Euro


Radarwarngerät benutzen
Strafe bisher---Strafe künftig
75 Euro--------150 Euro


Vorfahrt auf Autobahn missachten
Strafe bisher---Strafe künftig
50 Euro--------75 Euro


Verkehr durch ständiges
Linksfahren behindern
Strafe bisher---Strafe künftig
40 Euro--------80 Euro


Lkw nicht verkehrssicher:
Fahrer zahlt
Strafe bisher---Strafe künftig
100 Euro-------180 Euro

Halter zahlt
Strafe bisher---Strafe künftig
150 Euro-------270 Euro


Lkw überladen
(Höchststrafe)
Strafe bisher---Strafe künftig
225 Euro-------425 Euro


Lkw-Sonntagsfahrverbot
missachten:
Fahrer zahlt
Strafe bisher---Strafe künftig
40 Euro--------75 Euro

Halter zahlt
Strafe bisher---Strafe künftig
200 Euro-------380 Euro


Geschwindigkeitsbegrenzer in Lkw fehlt:
Fahrer zahlt
Strafe bisher---Strafe künftig
100 Euro-------190 Euro

Halter zahlt
Strafe bisher---Strafe künftig
150 Euro-------285 Euro


Gefährdung von Fußgängern/
Radfahrern beim Rechtsabbiegen
Strafe bisher---Strafe künftig
40 Euro--------70 Euro


An illegalen Straßenrennen teilnehmen
Strafe bisher---Strafe künftig
150 Euro-------250 Euro
29.09.2007 10:23 Tuning Beitrag 2
Tiggar


Bergaufbremser


2420 Beiträge
15.09.2004 registriert
Kennzeichen: B
Das füllt nur die Kassen :rolleyes:
29.09.2007 10:28 Tuning Beitrag 3
Dr.nos


Strafzettelsammler


6905 Beiträge
15.01.2003 registriert
Kennzeichen: ST
im interview sagten die,die brutto-gehälter wären ja auch gestiegen:004
29.09.2007 10:33 Tuning Beitrag 4
xytobiyx





2165 Beiträge
15.11.2003 registriert
Kennzeichen: VEC
Hier mal aus einer seriöseren Quelle


Zitat:
Stuttgart (ACE) Verkehrssünder müssen mit härten Strafen rechnen. Wie der Auto Club Europa (ACE) am Samstag in Stuttgart berichtete, plant das Bundesverkehrsministerium die Bußgelder bei Verkehrsverstößen drastisch zu erhöhen. Gar verdoppelt werden soll der Bußgeldrahmen auf 1.000 Euro bei fahrlässigem Verhalten, auf 2.000 bei einem vorsätzlichen Vergehen und auf 3.000 Euro bei Fahrten unter Alkoholeinfluss.

Die vorgesehene Strafverschärfung geht laut ACE aus einem Entwurf des Bundesverkehrsministeriums zur Bußgeldreform hervor. Danach soll die Verwarnungsgeldgrenze, etwa für Halte - und Parkverstöße auf bis zu 65 Euro (bisher 35 Euro) angehoben werden. Außerdem erfolgt eine Eintragung von mindestens einem Punkt im Flensburger Zentralregister, falls die sogenannte Bagatellgrenze im EU-Vollstreckungsabkommen von mindestens 70 Euro erreicht wird.

Wer in geschlossenen Ortschaften die dort erlaubte Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 Stundenkilometer überschreitet, soll künftig 80 bis 680 Euro Strafe zahlen, bisher war das Bußgeld für diese Übertretung auf 50 bis 425 Euro begrenzt, wie der Auto Club weiter berichtete.

Laut ACE sollen die Regelsätze bei den Bußgeldern mit wenigen Ausnahmen, etwa bei Verstoß gegen die Gurtpflicht, durchgehend um 60 bis 100 Prozent angehoben werden. Gleiches gelte auch bei Missachtung von Vorschriften, die keinen direkten Bezug zur Verkehrssicherheit haben. So soll beispielsweise der Verstoß gegen das Sonntagsfahrverbot künftig 75 statt 40 Euro kosten. Bei Promille- und Drogenverstößen verdoppeln sich die bisherigen Regelsätze auf mindestens 500 bis höchstens 1.500 Euro.

Beim ACE stießen die Pläne aus Skepsis: «Den gefährlichen Rabauken im Straßenverkehr ist zwar nicht anders als mit harten Strafen beizukommen», sagte Verkehrsrechtsexperte Volker Lempp. «Aber wir bezweifeln, ob es mit Blick auf die Mehrheit unbescholtener Autofahrer richtig ist, auf menschliche Fahr- und Verhaltensfehler mit einer generellen Erweiterung des Strafrahmens zu reagieren.»

Er erinnerte auch an das Versprechen von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), dass die Einnahmen aus Verkehrsstrafen künftig unmittelbar für Maßnahmen zur Verbesserung der Unfallverhütung verwendet werden sollen. Der fragliche Bußgeldentwurf enthalte dazu aber keinen Hinweis, kritisierte der ACE-Rechtsexperte, der mit einem In-Kraft-Treten der Änderungen voraussichtlich im nächsten Jahr rechnet. Lempp begrüßte aber den Plan, die Tatbestände von Verkehrsvergehen zusammenzufassen.

Der Verkehrsminister beruft sich nach Lempps Ansicht bei seinem Vorhaben zu Unrecht auf die Empfehlungen des jüngsten Verkehrsgerichtstages in Goslar. Dort hätten die Experten ausdrücklich einer «durchgängigen Erhöhung der Bußgeldsätze» eine Absage erteilt und eine «differenzierte Anhebung der Geldbußen für schwere Verkehrsverstöße» gefordert, die Hauptunfallursachen darstellten. Davon sei im Entwurf des Verkehrsministers nichts zu merken.
29.09.2007 10:34 Tuning Beitrag 5
Catalunya
Gast
Also das mit den LKWs und dem Alkohol können die auch ruhig noch teurer machen...
29.09.2007 10:42 Tuning Beitrag 6
mc-deluxe
Gast
Da bin ich ja mal gespannt, ob das alles auch so hinhaut :rolleyes:
29.09.2007 11:13 Tuning Beitrag 7
Freak 19e


Schorse-bezwinger


4192 Beiträge
09.08.2005 registriert
Kennzeichen: VW
Warum überweisen wir eigentlich nicht alle unsere kompletten Gehälter an den Staat dann müssen die wenigstens nicht ständig alles erhöhen... :rolleyes::rolleyes::rolleyes:


:boese: :boese: :boese:

Also manchen Sachen sind echt ein Witz bzw. pure Abzocke andere wiederrum sind anscheinend immernoch zu billig !!!


:hut:
29.09.2007 11:36 Tuning Beitrag 8
polo_fahrer


Zufahrtdichtparker


1240 Beiträge
13.11.2006 registriert
Kennzeichen: SI
Okay, das mit den LKWs und z.B. Alkohol können die ruhig machen. Aber so Sachen wie zu hohe Geschwindigkeit in Kurven un bei Rgen? Was soll denn der Quatsch??
Das ist doch dann in dem fall nur Auslegungssache der Sheriffs, denn wie sagte mal einer zu mir Geschwindigkeit ist relativ
29.09.2007 11:46 Tuning Beitrag 9
WuschelBMW


Pagen-Fan


271 Beiträge
11.03.2007 registriert
Kennzeichen: B
Das regt mich irgendwie schon wieder auf.. Mit uns kann mans ja machen. Und dann wieder die lächerliche Begründung, dass das ja "nur der Verkehrssicherheit" diene. Die mich auch.. Inklusive Blitzen sind Bußgelder für den Staat längst zu einem Milliardengeschäft geworden.

Dann wollen sie die Wirtschaft ankurbeln und die Kaufkraft anregen. Was machen sie dafür? Nichts. Nicht nur, dass sie nichtmal die Steuern senken, nein, wir sollen auch noch mehr zahlen.. :oah:

.. -.-
29.09.2007 12:15 Tuning Beitrag 10
campino89


Redaktionsleitung



8574 Beiträge
24.08.2003 registriert
Kennzeichen: SU
Nunja wenn man die Liste mal nüchtenr betrachtet ist der Autofahrer kaum betroffen und eigentlich sind es nur wirklich schwere vergehen die teurer geworden sind, das normale vergehen wie 20 zu schnell o.ä. dass sich jeder mal erlaubt wird hier ja eigentlich nicht angetastet, wenn ich das richtig sehe.
Lediglich diese Gummi-Paragraphen wie das mit dem Schnell bei Regen und in der Kurve, solche Ermessenssachen sind immer zweischneidig, ich sag nur Willkür:rolleyes:
29.09.2007 12:18 Tuning Beitrag 11
Kugelporsche


Pagen-Freak


374 Beiträge
01.09.2007 registriert
Kennzeichen: KA
Zitat:
Zitat von Catalunya
Also das mit den LKWs und dem Alkohol können die auch ruhig noch teurer machen...
seh ich absolut genauso so!
29.09.2007 12:20 Tuning Beitrag 12
Kleiner V6


Seitenstreifen Parker


545 Beiträge
04.08.2006 registriert
Kennzeichen: OS
die strafe bei alk am steuer könnte auch ruhig 2000 euro betragen. :) selbst schuld wer säuft und fährt. ansonsten juckt mich sowas nicht besonders.:D
29.09.2007 12:21 Tuning Beitrag 13
Dux


Standspurheizer


4513 Beiträge
25.05.2005 registriert
Kennzeichen: WAF
Zitat:
Zitat von Catalunya
Also das mit den LKWs und dem Alkohol können die auch ruhig noch teurer machen...
Sehe ich auch so genau so und ne Erhöhung für das permanente linksfahren auf der Autobahn bzw der Mittelspur :boese:
29.09.2007 12:30 Tuning Beitrag 14
TheBrain


Fast+Furious Statist


1413 Beiträge
12.10.2005 registriert
Kennzeichen: WAF
also ich find die eigentlich alle ok.....ich finde nichts davon sind sachen worüber man sich als vernünftiger fahrer aufregen sollte...
29.09.2007 12:32 Tuning Beitrag 15
daCroooza


Abgasjunkie


236 Beiträge
26.07.2006 registriert
Kennzeichen: RS
Weiß' gar nicht, was ihr alle habt.
Wer anständig fährt, zahlt nicht.

Außerdem ist das alles noch zu milde. Hätte ruhig noch teurer ausfallen können.