[Testberichte] An alle Autofahrer besonders Twintop & Ecotec


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  • | 01.10.2009 22:12

Hi Liebe Opelgemeinde

Ich spreche hier aus Erfahrung und wüßte eure gern dazu.

Ich habe mich seit 3 jahren dem "durchgestrichenen Ring" hingegeben.
Ohne jede Macke ohne jedes Murren und Knurren. Nun ist mein guter Canny 5 jahre alt...also gerade in der Pupertät...und genauso verhält er sich auch.

Es dreht sich um folgendes....

Es ist bekannt das so jeder Hersteller seine sorgen mit seinen Schäfchen hat...von Alpha bis Zenvo....
Mich stört es nur das diese untalentierten Ingeneure so einen Mist verzapfen ohne Belangt zu werden.

Ich hatte vor 4 wochen das problem das mein canny auf einmal nur noch auf 3 Herzen lief...er prodelte und schimpfte sehr....ein kurzer blick meines Mechanikers und die Ursache war schnell gefunden: Zündspule...gibts natürlich nicht einzeln...muss man schön alles außendrumherum mit kaufen...kostenpunkt 300€ inkl. Einbau. Nach einer kurzen Recherche wurde klar, das Problem hat Opel schon länger...nun habe ich seit knapp einem jalben Jahr ein häßliches Klackern im Motorraum...nachdem mir anfangs einige versicherten es sei nix weltbewegendes, für ich meinen guten vorgestern doch mal beim Meister der 4 Räder vorbei. Nach 3 tagen intensivster Prüfung fand man herraus das es der Ansaugtrackt ist der materialermüdung zeigt und daraus resultierend die Drosselklappen zerstört wurden. Kostenpunkt 1300€ inkl. Einbau. Ein anruf bei Opel brachte dann die Kinnlade völlig zum fall...

Opel:

Was ihr habt das Problem schon nach 3 tagen gefunden? wir erst nach 4 wochen nachdem wir 2 Motoren tauschten und das Geräusch noch immer war...

Wir:

Ok...schön und gut...habter das Teil vorrätig?

Opel:

Oh ja...sowas haben wir immer da...so oft wie das beim 1.6Twinport Ecotec vorkommt (grinsen in der Stimme)

Nun frage ich mich...wie kann das sein? warum wurde da nicht längst zurückgerufen? warum gibts solche Teile nie Einzeln (Bsp. Schalter elek. Fensterheber = Einheit kaufen für 80€) warum kann man die Hersteller dafür nicht belangen...es ist hinlänglich bekannt das dieser Mange besteht...beim einen früher beim anderen später...

Am liebsten würde ich sofort einen Brief aufsetzen und auf Übernahme der Werkstattkosten (wenigstens zum Teil) bitten. Schließlich nicht mein Bier wenn die in Spanien ohne Qualität bauen. Nur alleine wirds wohl nix.
Darum mein Apell an euch da draußen....habt ihr auch solche Situationen, kleine Kriege mit eurem Hersteller erlebt? Fragt ihr euch auch warum man da nichts machen kann und wollt ihr was dagegen tun? Wenn ja schreibt mir bitte eure kleine Geschichte hier auf und ich melde mich bei euch per PN

PS: Dies soll keine Hetzjagd auf Opel werden, im Gegenteil ich bin immernoch zufrieden mit meinem Canny...es dreht sich nur um die Tatsache welche auch bei anderen herstellern obliegt.

Vielen Dank das ihr euch meinen Roman durchgelesen habt und evtl was zu schreibt.


mfg euer Cherry


Zuletzt geändert 01.10.2009 22:14 von cherry. Insgesamt 1 mal.


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  • | 01.10.2009 22:27

Naja.. ein schlechter ingi ist einer der ein produkt entwickelt was ewig hält... ein guter der eins entwickelt welches 1 tag nach garantie ablauf defekt ist.

aber ein brief an opel wird evtl. was bringen, vllt. bekommste das auf kulanz.

und zu den teilen die es nur teuer als ganzes modul gibt - bei vw kann ich fast alles einzeln bestellen (vorrausgesetzt man hat die teilenummer - denn die kennen die teilefutzies manchmal selber nicht).

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  • | 01.10.2009 22:33

Ahja ich hatte mit meinen kleinen ecotec auch so seine bekannten probleme.

So auto wurde gekauft stand 5 monate rum wurde nur bewegt um mal vom carport in die garage zum schrauben zu bringen, dann endlich mal führerschein bestanden und los konnte die große fahrt gehn. nach nicht mal 2 wochen auto fängt mit ruckeln an und motorkontrolllampe ging an fehler ausgelesen co2 wert zu gering lambda sonde im arsch na klasse eine gebrauchte für 20€ vom schrotti geholt und macht seither keine probleme die sonde, aber ruckeln war immer noch da, war natürlich das bekannte problem agr-ventil, reinigen hatte nicht geholfen also neues wieder 90€ weg. so dann weitere 3 monate gefahrn auf einmal kühlmittelbehälter war leer, auf arbeit mal ein co2-test gemacht, alles klar kopfdichtung defekt. Also habe ich diese mit erneuert, und weil der zahnriemen auch seitlichen abtrieb hatte was ein konstrucktionsfehler der riemscheibe und dem zahnriemenantriebsrad wurden diese auch mit erneuert. 1 1/2 tage arbeit und 250€ weg. so einen monat später wo es so kalt war (-25°)wieder kühlmittelverlust wasserpumpendichtung ging defekt also nochmal schnell wasserpumpe gewechselt 60€ weg. Tja bis jetzt ging eigentlich alles soweit gut bis das die hydrostößel tickern und das lenkgetriebe ausgeschlagen ist das wird auch das nächste sein was gemacht wird, hab mir mal den preis raussuchen lassen 1300€ :staunen: :staunen: :staunen: ne da hole ich mir lieber ein gutes gebrauchtes.

So das war meine geschichte Aber die sachen AGR, Kopfdichtung, Hydros und zahnriemenabtrieb sind ja ne krankheit bei den motoren besonders agr.


Zuletzt geändert 01.10.2009 22:35 von geloescht_gast. Insgesamt 1 mal.


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  • | 02.10.2009 19:43

Danke für eure Antworten...will das hier nochmal bekräftigen das ich solche Probleme auch bei meinen beiden VW hatte...nur eben andere...

Ich erinner mich da gern an den Golf 3...kennt ihr das? Dieses knirscheln bei jeder Lenkbewegung? Oder die ständig zerfallenden Glühbirnen? Ber Renault...die in sich zerfallenden Bremsklötze in der Trommel hinten? Das festrosten dieser über Nacht...oder die Probleme mit dem kompletten fahrwerk? Um nur einmal andere Bsp zu nennen...

Von wegen scheiß Opel etc ;)


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  • | 02.10.2009 19:56

Ich frage mich woher du den Wortlaut der Unterhaltung mit dem zuständigen Herrn von Opel hast? Oder hattest du dein Wagen in einer freien Werkstatt, die dann bei einem Opel Vertragshändler angerufen haben?

Die einzige Chance die du hast, ist das du was auf Kulanz erstattet bekommst, aber das wirst du nicht mit einem Aufruf im www erreichen.


Und ich glaube eine Wasserpumpe oder eine Lamda Sonde bei einem sicher über 10Jahre alten Corsa sind keine Konstruktionsfehler...


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  • | 02.10.2009 19:59

Ähm....möchte mal wissen was das zur sache tut wo ich diesen Wortlaut her habe?

Aber zu deiner Beruhigung:

Ja freie Werkstatt die bei Opel um de ecke anrief um zu fragen ob sie das Teil vorrätig haben, da es sowas nicht auf dem freien Markt gibt


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  • | 02.10.2009 20:13

Naja, sagen wir mal so....man sollte nicht alles an den Kunden weitergeben was man so mit den Ingenieuren bei einigen Problemfällen bespricht. Denn da kommen so manche haarsträubende Konstruktionsfehler ans Licht.

Heutzutage :D (nein, ich bin noch keine 60) muß ein Produkt so schnell es geht auf den Markt wenn es einigermaßen Serienreif ist. Da sind dann Fehler vorprogrammiert, werden aber auch bewußt in Kauf genommen!


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  • | 02.10.2009 20:24

und nie abgestellt? kann mir der mist mit dem Ersatzteil auch passieren?


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  • | 02.10.2009 20:28

Die Luftmassen/mengenmesser bei VW, die ne zeitlang ständig im Eimer waren, sollen als Ersatzteil nun halten.
Auch die Ersatzteile werden weiterentwickelt, sind ja meist eh von Bosch o.ä. und werden auch in neueren Autos verbaut.


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  • | 02.10.2009 20:29

Ich glaube solche Dinge sind bei der Konstruktion neuer Autos direkt eingeplant.
Man muss bedenken, dass ein Modell vielleicht über einen Zeitraum von ca. 5 Jahren verkauft wird, bis ein Facelift oder Nachfolgemodell auf den Markt kommt, bei dem dann angeblich alle Mängel des Vorgängers beseitigt sind. Innerhalb dieser 5 Jahre macht kaum eines der verkauften Fahrzeuge große Macken. Maximal die, mit relativ hoher Laufleistung. Wenn dieses Modell aber nicht mehr der aktuellen Marktlage entspricht, kann doch ruhig alles kaputt gehen, damit auch der Teileverkauf der jeweiligen Marke am Leben bleiben kann. Der Hersteller lebt schließlich nicht nur vom Neuwagenverkauf. Wie sollten sogenannte fahrzeugtypische Krankheiten sonst erklärbar sein? Weil die Ingeneure zu blöd sind bspw. einen Antrieb robust zu planen? sicher nicht...

Schon in den 60er Jahren waren Ingeneure der DDR in der Lage einen T157/2 zu bauen, der bis heute ohne jede Macken, mit dem ersten Motor und Getriebe nach 44 Jahren immer noch seinen Dienst bei mir verrichtet. Heutzutage ist es aber nicht mehr die Kunst fehlerfreie, dauerhaft haltbare Autos zu bauen, sondern gewollte Fehler in ein Auto zu bauen, die nach einer gewissen Laufzeit totsicher eintreten werden. Nur so lebt der Neuwagen- und Teileverkauf...

Ich glaube nicht, das du eine Chance haben wirst, bei deinem Hersteller etwas zu erreichen. Versuchen kannst du es, vielleicht hast du auch kurzfristig Erfolg, aber über kurz oder lang wird man dir eine Inzahlungnahme deines Autos und ein Angebot über ein Neufahrzeug unterbreiten... so lebt die Marktwirtschaft in der Autobranche...

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  • | 02.10.2009 20:31

doch sowas wurde dann verbessert, das genau wie bei den zafira b und vectra c/signum bei dem 1.9 CDTI modellen wo die drallklappen defekt gingen wegen materialermüdung wurde dann neu konzeptiert und seither gibt es keine probleme damit.


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  • | 02.10.2009 20:31

Klar wird es versucht abzustellen. Kann man dann daran erkennen das man das defekte Teil nicht einzeln bekommen kann, sondern dann nur in Kombination mit anderen Teilen oder es muß sogar die ganze Baugruppe erneuert werden.

Erstmal hast du 12 Monate Ersatzteilgarantie, wenn es dann im 13.Monat wieder kaputt geht darfst du bezahlen, da kannst du dich auf den Kopf stellen. Oder Kulanz beantragen, aber Kulanz ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, die großzügig gewährt wird wenn es ihm gut geht. Wie es um Opel momentan bestellt ist brauch ich wohl nicht erläutern.


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  • | 02.10.2009 20:33

Prima....aber der Begriff "Sollbruchstelle" kommt sicher nicht von irgenwo her....Nee...mein Canny bleibt bei mir....bis der TÜV uns scheidet...."in Zahlungnahme" können die nie Bezahlen :D

Spaß bei seite:

Ja denke da wird was dran sein SFU...


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  • | 02.10.2009 20:48

leider wird da wohl was dran sein, muss man sagen...

Natürlich wird auch heutzutage nachgebessert, aber nur in den seltensten Fällen vom Hersteller selbst. Das sind meist die Zulieferer, wie vorhin schon erwähnt. Aber auch das treibt die Preise wieder nach oben, da es dann nicht mehr damit getan ist ein kleines Teil zu tauschen, sondern es müssen gleich ganze Baugruppen dran glauben... Natürlich mit der Prämisse, dass das dann ewig halten wird, aber wer weiß das schon? das zeigt sich dann erst nach einigen Jahren tatsächlichem Betrieb.

Vielleicht sollten wir uns alle Oldtimer kaufen. Bei entsprechender Pflege und hier und da mal einer neuen Dichtung kann da nich viel kaputt gehen ^^ Das war halt noch Ingeneurskunst...
Was nützt mir die neueste Technik, wenn ich von vorn herein weiß, dass ich nach ein paar Jahren Unmengen für Kinderkrankheiten aus dem Fenster werfen muss...

Ich find diese Entwicklung ja sehr traurig, aber wenn man das ganze mal objektiv betrachtet, leider wahr...

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